Die CIUTI (Conférence Internationale Permanente d'Instituts Universitaires de Traducteurs et Interprètes) ist ein Zusammenschluss internationaler Universitäten mit Studiengängen im Bereich Translation und Dolmetschen. Ziel der Mitglieder ist, die Qualitätsstandards in der Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern auf internationalem Raum zu harmonisieren und eine anspruchsvolle Ausbildung, sowohl in der Praxis als auch in der Translationsforschung, zu gewährleisten. Der Fachbereich 06 in Germersheim – damals noch als Auslands- und Dolmetscherinstitut – ist Gründungsmitglied der CIUTI.
Am 21. und 22. Mai 2026 fand die jährliche Generalversammlung der Conférence Internationale Permanente D'Instituts Universitaires de Traducteurs et Interprètes (CIUTI) statt. Gastgeber war die Libera Università di Lingue e Comunicazione (IULM) in Mailand. Prof. Dr. Christoph Rösener nahm als Vertreter des Fachbereichs 06 an der Veranstaltung teil. Für Universitätsangehörige sind die Agenda sowie das Verzeichnis der Beschlüsse der Generalversammlung einzusehen. Die vorangehende CIUTI-Konferenz (19. - 20. Mai) eröffnete unter dem Thema "Translation, Interpreting, AI, and the Language Industry: Research and Professional Practice", anknüpfend an die Konferenz im vorherigen Jahr, das Gespräch über technologische Neuerungen in Übersetzung und Dolmetschen. Ein besonderer Fokus lag dabei darauf, wie sich durch Künstliche Intelligenz Workflows, Berufsprofile, Lehre und Forschung in der Sprachdienstleistungsbranche verändern. Thematisch behandelten die Vorträge der Konferenz hauptsächlich zwei Aspekte: Forschung und Lehre auf der einen sowie die konkrete Berufspraxis auf der anderen Seite. Als Keynote-Speaker traten Sabine Braun (University of Surrey) und Amparo Hurtado Albir (Universitat Autònoma de Barcelona) vor die Konferenzteilnehmenden, um über neue Herausforderungen in der Qualitätsevaluation von Übersetzungen in Zeiten von Künstlicher Intelligenz bzw. der Ausbildung von Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen zu berichten. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier: Link zur Konferenzwebsite Universitätsangehörige können eine Übersicht über die wichtigsten Erkenntnisse der Konferenz einsehen.

Link zum Konferenzprogramm
Am 20. und 21. Mai 2025 fand die jährliche Generalversammlung der Conférence Internationale Permanente D'Instituts Universitaires de Traducteurs et Interprètes (CIUTI) statt. Gastgeber war die Universidad Pontificia Comillas in Madrid. Prof. Dr. Christoph Rösener nahm als Vertreter des Fachbereichs 06 Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim an der Veranstaltung teil. Für Universitätsangehörige sind die Agenda sowie das Verzeichnis der Beschlüsse der Generalversammlung einzusehen. Gewinnerin des CIUTI MA Prize 2024, bei dem herausragende Abschlussarbeiten honoriert werden, war Rebecca Cramp von der Macquarie University in Sydney für ihre Thesis „‘Bismillah ar-Rahman ar-Raheem‘ – What did the Sheikh say? Challenges for Auslan-English interpreters rendering code-switching in Arabic-English Islamic source texts”. Mit Stolz blickt der Fachbereich 06 auf seine Alumna Francesca Lampe, deren Abschlussarbeit „Verständlichkeitsoptimierung von Texten mithilfe von ChatGPT“ mit einer besonderen Erwähnung während der Preisverleihung gewürdigt wurde. Ebenso erhielt die Thesis „Interpretazione di conferenza e IA: Studio sperimentale su Sight-Terp e la consecutiva assistita“ von Michele Restuccia (Università di Trieste) eine besondere Erwähnung. Unter dem Thema „Language Mediation in Flux: Assessing the Impact of Generative AI” eröffnete die CIUTI-Konferenz 2025 das Gespräch über Fragen und Herausforderungen bezüglich generativer Künstlicher Intelligenz, die der Übersetzungsbranche in den letzten Jahren begegnet sind und weiterhin begegnen. Speakerinnen und Speaker aus aller Welt hielten Vorträge über verschiedenste Aspekte des Berufsbildwandels, darunter Veränderungen in der Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern, Qualitätsevaluierung KI-generierter Texte oder ethische Maßstäbe im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier:

